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In Nepal gibt es eine lange Tradition in Selbstverwaltung und viel Know-How über egofreie Zusammenarbeit, sie haben eine wichtige Funktion in der Selbstverwaltungsbewegung ganz Asiens, bald mehr...

 

 

Hier ist dazu ein erster Kurzfilm. Im Archiv sind noch weitere c.a. 60h Videoaufnahmen. Eine Dokumentation ist in der Entwicklungsphase. 

 

 

Hier sind einige Aussagen von Mitgliedern des nepalesischen NGO Deprosc und Mitgliedern der 4 Dörfer umfassenden Gemeinschaft im Phalangu Tal. Auch der Gemeinschaftsvorstand und Bramane Shankar Shenker Lobsal kommt zu Wort. Dank deutscher Hilfe (Nepal-Hilfe-Achen e. V.) ist das Tal nun an die Quelle angeschlossen, der 100 jährige Traum der Dorfgemeinschaft ist endlich verwirklicht.

 

Oben haben wir einige wenige Aussagen zusammengestellt aus dem Material das wir für die Nepal-Hilfe-Achen 2006, neben weiteren Projekten in Rasuwa dokumentiert haben. Rasuwa ist eine der ärmsten Gegenden Nepals, dort werden viele Kinder wegen der Armmut verkauft und in den Bordellen von Mumbai o.ä. landen... 

 

Durch die Fahrt nach Rasuwa und Aufnahmen im selbstverwalteten Kathmandu-Modell-Hospital und einigen seiner Aussenstellen kam es zu erstaunichen Gesprächen über Selbstverwaltung, deren Niveau wir nach unseren langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet in Europa nicht für möglich gehalten hätten.

 

Lobsang und seiner Gemeinschaft ist klar, dass heute mehr möglich ist, als mit dem Wasser 3 mal im Jahr - statt wir bisher nur einmal - Karotten zu pflanzen. Obwohl sie sehr froh und dankbar über diesen Anfang sind, geht doch ihr grösster Traum für die allermeisten nicht in Erfüllung: eine höhere Bildung für ihre Kinder und Weiterbildung für sich selbst. Lobsang hat uns nach Ideen und Zusammenarbeit gefragt, er verspricht: Wenn wir ihnen jetzt helfen, helfen sie uns später... 

 

Wir gehen davon aus, dass wenn in einem ganzen Tal Bäume gepflanzt und Teiche angelegt werden, das Wasser rein gehalten und gereinigt wird, dass zu grossem Wohlstand führt und die Zukunft aller Beteiligten sichern kann. Durch den Austausch mit Menschen aus allen Teilen der Welt, High-Tech-Selfproviding und Vernetzung.

 

Im Phalangu Tal, dass an der Strasse zwischen Kathmandu und Lhasa  liegt, könnte ein Modellprojekt für Umweltschutz, Wellness und kulturellen Austausch entstehen, dass interessierte Gäste, Reisende und durch seine Wasserqualität besonders auch alten Menschen anziehen kann.

 

Das Ziel ist, gemeinsam mit allen Beteiligten am Lohn und Know-How Gefälle zwischen den Kulturen zu verdienen, wobei alle Beteiligten ihre Stärken einbringen können, auch Gäste/Flüchtinge aus Tibet

 

Nach einem alten Mythos aus dem Himalaya wird das Soziale erst wieder gesund, wenn dass Wasser und die Schlangen wieder geehrt werden. Realistisch gesehen, könnten Erfahrungen bei der Reinigung von Wasser bald viel wert sein und die Dorfmitglieder des Phalangu Tals wären gefragte Experten. Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an.